Physiotherapie Simone Rammelt
Paul-Robeson-Str. 5
10439 Berlin

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Fax: (030) 34 39 92 52
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News

DKOU 2019: Experten raten zur sorgfältigen Abklärung bei Schulterschmerz

Unfall, Sport, Alter, Diabetes - Die Ursachen für Schulterschmerz sind vielfältig Etwa 70 Prozent aller Menschen leiden mindestens einmal im Leben an Schulterschmerzen – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Beruf. Die Ursachen sind divers und umfassen etwa Unfälle, Sportverletzungen oder altersbedingte Abnutzung. Was viele nicht wissen: Auch Erkrankungen der inneren Organe, Diabetes oder Funktionsstörungen der Schilddrüse können Schulterschmerzen auslösen. Entsprechend individuell muss der behandelnde Orthopäde und Unfallchirurg bei seiner Behandlung vorgehen.

Auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) vom 22. bis zum 25. Oktober 2019 in Berlin diskutieren Experten, wie man einer Erkrankung des Schultergelenks vorbeugen kann, welche Sportarten und Vorerkrankungen diese begünstigen und wie die jeweiligen Erkrankungsformen behandelt werden. Sie beleuchten dabei auch, welchen therapeutischen Stellenwert die Schulterarthroskopie inzwischen einnimmt und unter welchen Voraussetzungen eine Schulterendoprothese eine gute Entscheidung ist.

Schulterschmerzen sind nach Rücken- und Knieschmerzen die dritthäufigste Erkrankung des Bewegungs- und Halteapparats. Die Ursache können Muskelverspannungen, Erkrankungen von Knochen und Gelenken, Haltungsschäden, Muskel- und Bandverletzungen, aber auch Tumore sein. Doch nicht immer rührt der Schulterschmerz aus dem Schultergelenk selbst. So kann einseitiger akut auftretender Schulterschmerz während sportlicher Aktivität auch ein Hinweis auf Herzinfarkt sein. „Vielen ist nicht bewusst, dass auch die Bereiche Arm, Nacken und Wirbelsäule oder Erkrankungen der inneren Organe eine Rolle bei Schmerzen in der Schulter spielen können“, erklärt Dr. med. Casper Grim, Vizepräsident der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS) und Leitender Verbandsarzt der Deutschen Triathlon Union (DTU) und Verbandsarzt beim Deutschen Ringer Bund (DRB) im Vorfeld des DKOU 2019.

Verschiedene Erkrankungen als Ursache für Schulterschmerz Ebenso können eine Funktionsstörung der Schilddrüse, Diabetes mellitus und rheumatische Erkrankungen mit chronischem Schmerz in der Schulter assoziiert sein. „Patienten mit Diabetes und Schilddrüsenerkrankungen erkranken beispielsweise häufiger an der `Frozen Shoulder´“, führt Grim, Leitender Oberarzt an der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie in Osnabrück aus. Hier schränkt eine geschrumpfte Schultergelenkkapsel die Beweglichkeit der Schulter schmerzhaft ein. So leidet etwa jeder fünfte Diabetespatient unter Schulterschmerzen und Bewegungseinschränkungen. Der Grund hierfür ist bislang noch nicht geklärt, im Fokus der Untersuchungen stehen Entzündungsprozesse, Durchblutungsstörungen und Zuckeranhaftungen an Bindegewebsfasern. „Mit der Zunahme von Stoffwechselerkrankungen – insbesondere bei einer immer älter werdenden Bevölkerung – haben Orthopäden und Unfallchirurgen auch immer häufiger mit diesen Erkrankungszusammenhängen zu tun und müssen es bei der Diagnose berücksichtigen“, erklärt Professor Dr. med. Carsten Perka, Kongresspräsident des DKOU aus Berlin. Eine ausführliche Anamnese sei daher unabdingbar.

Die Arthroskopie ersetzt zunehmend offene Operationen Funktionelle Therapiemaßnahmen wie Physiotherapie und eine medikamentöse Behandlung helfen vielen Schulterschmerz-Patienten bereits. Häufige Erkrankungsformen wie Impingement (eine Einengung zwischen Schulterdach- und Oberarmknochen, die die Sehnen beeinträchtigt), Kalkschulter oder Schulterarthrose können bei milder Ausprägung mit einer Stoßwellentherapie behandelt werden und eine Operation zunächst verhindern. Ist eine konservative Therapie erfolglos, hilft häufig auch die Arthroskopie (Gelenkspiegelung). Hierbei kann der Arzt minimalinvasiv Verkalkungen entfernen und entstandene Sehnenverletzungen beheben. „Wir haben in der Arthroskopie erhebliche Fortschritte gemacht“, betont Professor Dr. med. Markus Scheibel, Präsident der Deutschen Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie e. V. (DVSE). „Selbst komplexe rekonstruktive Eingriffe sind mittlerweile per Gelenkspiegelung mit deutlich weniger Risiken möglich.“ Insbesondere bei Schulterinstabilitäten, bei denen durch Unfälle oder anatomische Fehlstellungen das Schultergelenk „instabil“ wird und eventuell ausrenkt, sei die Arthroskopie inzwischen einer offenen Operation vorzuziehen, so der Chefarzt für Schulter- und Ellenbogenchirurgie an der Schulthess Klinik in Zürich. Auf dem DKOU stellen Experten der DVSE neue Methoden und Anwendungsbereiche der Arthroskopie vor.

Wie kann man Schulterschmerzen vorbeugen? Das Schultergelenk ist eines der am häufigsten von Sportverletzungen betroffenen Gelenke. Beim Turnen, Rudern und Kampfsport ist das Schultergelenk besonders strapaziert. „Bei diesen Sportarten leiden durchschnittlich ein Drittel der Sportlerinnen und Sportler unter Schulterschmerzen“, berichtet Grim. Um insbesondere Verletzungen vorzubeugen, rät der Experte Sportlern, aber auch Patienten mit bereits bestehenden Schulterproblemen, die Muskulatur um das Schultergelenk herum zu stärken, weil diese das Gelenk stabilisiert.

„Ein besonderer Fokus sollte dabei auf Dehn- und Kräftigungsübungen liegen, die zu einer besseren aktiven Schulterblatt-Anbindung und einer Optimierung der koordinierten Schulterblatt-Brustkorb-Gleitbewegung beitragen“, erklärt Grim. Der so genannte „Sleepers Stretch“1 eignet sich beispielsweise gut als Dehnübung für die Gelenkkapsel. Kräftigungsübungen der Schultermuskulatur verbessern hingegen die Außenrotationskraft. Die Beweglichkeit der Brustwirbelsäule und eine Verbesserung der gesamten Bewegungsabläufe ist ebenfalls ein fester Bestandteil von Präventionsprogrammen für das Schultergelenk.

Wichtig sei zunächst eine genaue Diagnose und professionelle Anleitung durch Orthopäden und Unfallchirurgen sowie Physiotherapeuten. Vor ungezielten Übungen bei fehlender Diagnose warnt der Experte.
Über aktuelle Erkenntnisse in der Prävention von Sportverletzungen tauschen sich Orthopäden und Unfallchirurgen auf dem DKOU aus.

Entzündliche Arthrose: Ursache, Symptome und Therapie

Die Gelenkerkrankung Arthrose ist bis heute nicht heilbar. Moderne Therapieansätze, wie Medikamente und Bewegungstherapien können jedoch helfen, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten und die Beschwerden zu lindern. Auch eine Ernährungsumstellung kann den Verlauf von Arthrose günstig beeinflussen. Die AOK Hessen informiert über die Erkrankung und eine gelenkfreundliche Ernährungsweise.

Arthrose ist eine degenerative Gelenkerkrankung. Die Verschleißerscheinungen können alle Gelenke betreffen. Häufig entwickelt sich eine Arthrose bei Menschen über 50 Jahren, bei Übergewicht oder ungünstigen Erbanlagen. Der Gelenkknorpel wird weich, dünn und rissig. Diese Risse in der Knorpeloberfläche und abgeriebene Knorpelteilchen reizen die Gelenkinnenhaut, die sich dann entzünden kann. Schmerzen, Schwellungen und Bewegungseinschränkungen sind die Folge. Schreitet der Knorpelverlust weiter fort, reibt schließlich Knochen auf Knochen, was erhebliche Schmerzen verursachen kann.

Eine medizinische Behandlung kann den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen. So zielen die medikamentöse Therapie und die Bewegungstherapie darauf ab, dass geschädigte Gelenke zumindest bei üblicher Belastung schmerzfrei sind, beweglich bleiben und Veränderungen am Gelenk verhindert werden. Aber auch die Ernährungsweise kann den Verlauf von Arthrose beeinflussen.

Sind die Gelenke entzündet, wird empfohlen, bestimmte Lebensmittel zu meiden und andere bevorzugt zu verzehren. Zu den Nahrungsbestandteilen, die Entzündungen fördern, zählt besonders die Arachidonsäure. Sie gilt als Entzündungs-Booster und findet sich ausschließlich in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs, also in Fleisch- und Wurstwaren sowie in Eiern, Milch, Käse und Sahne. Auch stark zuckerhaltige, fettreiche und tierische Lebensmittel können den Gelenken schaden, eine vitaminreiche und fettarme Ernährung ist hingegen hilfreich. Auf den Speiseplan sollten deshalb weniger tierische Produkte kommen, dafür viel Gemüse, Obst und gesunde Pflanzenöle. So kann Übergewicht vermieden und die Gelenke mit lebenswichtigen Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und Antioxidantien versorgt werden.

Ungünstig für die Arthrose ist eine Ernährung mit einem hohen Anteil an:

  •     gesättigten Fettsäuren (tierisches Fett)
  •     gehärteten Fetten (z.B. Margarine, Frittierfett, Erdnussbutter)
  •     Käse, Fleisch und Wurst
  •     Weißmehl
  •     Süßigkeiten
  •     Alkohol, Kaffee, Limonade und Cola

Einen günstigen Einfluss auf die Arthrose haben:

  •     kalziumreiche Nahrungsmittel
  •     magere und fettarme Milchprodukte
  •     ungesättigte Fettsäuren (Pflanzenöle)
  •     Naturreis und andere ballaststoffreiche Lebensmittel
  •     Kaltwasserfische
  •     Gemüse und Obst
  •     Vollkornprodukte

15.10.2019 DGA | Quelle: AOK Hessen (gesundheit adhoc)

Austausch der Physiotherapie-Studienbereiche vereinbart

Der Studienbereich Physiotherapie der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) und das Physiotherapie Department des College of Medicine der Universität von Malawi werden in Zukunft den Austausch zwischen den beiden Ländern und Institutionen fördern.

Prof. Dr. Christian Grüneberg, Leiter des Studienbereichs Physiotherapie der hsg Bochum, unterzeichnete am 30. September 2019 in Blantyre (Malawi) ein Memorandum of Understanding (MoU) zwischen den beiden Studienbereichen, unterstützt von der GIZ, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit.

„Unterschiedlicher können einerseits die Bedingungen in den beiden Ländern nicht sein, andererseits sind aktuelle Themen durchaus auch vergleichbar“, sagte Grüneberg und ergänzte: „In beiden Ländern geht es um den Aufbau hochschulischer Strukturen und die zukünftige Bedeutung der Physiotherapie in der Gesundheitsversorgung - beispielsweise um die Kompetenzen für den Direktzugang zur Physiotherapie, der in Malawi bereits zum Alltag gehört, in Deutschland noch kontrovers diskutiert wird.“

Grüneberg berichtete zudem, dass in Malawi die Frage der Abdeckung der Grundversorgung im Vergleich zu Deutschland eine unendlich viel größere Rolle spiele. Der hsg-Physiotherapieprofessor besuchte während seines neuntägigen Besuchs an der University of Malawi in Blantyre das College of Mecidine, das Department für Physiotherapie sowie einige Gesundheitseinrichtungen wie zum Beispiel das größte staatliche Krankenhaus Queen Elizabeth Central Hospital, das Kachere Rehabilitation Centre, das von der Sängerin Madonna unterstützte Mercy James Hospital sowie eine Tagesklinik für ältere Menschen in einem Dorf außerhalb von Blantyre.

„Wir wollen als Studienbereich Physiotherapie auch unserer humanitären Verantwortung nachkommen. Die wahrgenommene Notlage vor Ort ist um ein vielfaches größer, als man sich das im Vorfeld während der Vorbereitungen vorgestellt hat. Nichtsdestotrotz und gerade deshalb erachte ich eine Kooperation in den Bereichen Lehre, Forschung, Versorgung und den bilateralen Austausch von Lehrenden und Studierenden als eine Win-win-Situation, egal wie unterschiedlich auch die Rahmenbedingungen sind. Davon bin ich überzeugt. Daher freue ich mich, dass wir bereits für das Jahr 2020 die Möglichkeit haben, vermutlich zwei Studierende nach Malawi entsenden zu können“, sagte Grüneberg und dankte dem Leiter des Studienbereichs Physiotherapie Madalitso Enock Chisati für die Unterstützung.

Dietmar Seidenspinner, Physiotherapeut und Experte bei der GIZ, fügte hinzu: „Wir haben in den neun Tagen Gespräche auf Augenhöhe geführt und ein hervorragendes Arbeitsergebnis erzielt. Ganz im Sinne der GIZ, Kooperationen aus den Institutionen heraus organisch heranwachsen zu lassen und zu begleiten, diese aber nicht vorzugeben.“ Seidenspinner begleitet bereits zweieinhalb Jahre lang den Aufbau des College of Medicine und den Studiengang Physiotherapie im Auftrag der GIZ in Malawi und unterstützt vor Ort aktiv in Lehre und Forschung.

„Nun gilt es die weiteren Grundsätze des MoU in die Tat umzusetzen und die neue partnerschaftliche Beziehung mit weiteren Projekten fortzuführen“, so Grüneberg, der von der Herzlichkeit und Dankbarkeit für die mitgebrachten Gastgeschenke und privaten Spenden des Studienbereichs Physiotherapie der hsg Bochum überwältigt war.

Bildunterschrift: Nach der Unterzeichnung des MoU (im Bild v.l.n.r.): hsg-Prof. Dr. Christian Grüneberg, Madalitso Enock Chisati und Dietmar Seidenspinner.

Viele junge Sportlerinnen leiden unter Inkontinenz - das müsste nicht sein

Es ist ein in der Gesellschaft weitgehend unbekanntes Phänomen: Viele Leistungssportler leiden unter Inkontinenz. Aufgrund ihrer biologischen Voraussetzungen sind vor allem Frauen betroffen. In manchen Sportarten liegt die Quote der Leidtragenden bei bis zu achtzig Prozent. Scham lässt die meisten jungen Frauen schweigen. Dabei könnte das Problem gut behandelt werden, sagt Prof. Dr. Birgit Schulte-Frei von der Hochschule Fresenius. Vorausgesetzt, Therapeuten und Sportvereine finden Wege der Zusammenarbeit. Bei der Ausbildung von Spezialisten sieht sie Hochschulen in der Pflicht.

"Noch haben wir zu wenige Physiotherapeuten in Deutschland, die ihren Fokus auf diese Thematik legen", sagt die Dekanin des Fachbereichs Gesundheit & Soziales an der Hochschule Fresenius. "Da so viele betroffen sind, eröffnen sich sehr gute berufliche Perspektiven." Der erste notwendige Schritt ist die Aufklärung unter Hinzuziehung von Eltern sowie Trainerinnen und Trainern. "Wir stehen hier noch ganz am Anfang. Wir müssen Sportlerinnen Mut machen, das Thema offen anzusprechen. Das ist möglich, wenn wir entdramatisieren und enttabuisieren." Es könne nicht angehen, dass junge Frauen mehrere Jahre unter einem lösbaren Problem leiden, nur weil niemand darüber sprechen will. Diese Fälle sind nicht selten, wie Schulte-Frei aus der Praxis berichtet.

Außerdem ist es vonnöten, insbesondere bei Leistungs- und Hochleistungssportlerinnen Übungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur in den Trainingsplan zu integrieren. Schulte-Frei: "Natürlich ist mir bewusst, dass die Trainingspläne der Athletinnen bereits voll und eng getaktet sind. Es muss aber an anderer Stelle gekürzt werden." Sie hat dabei einige schlagkräftige Argumente auf ihrer Seite: Aktuelle Studien versuchen zu belegen, dass diese Spezialtrainings die allgemeine sportliche Leistungsfähigkeit erhöhen - "und dafür gibt es bereits erste Indizien."

Außerdem ist es ratsam, den Stress zu reduzieren und Druck von den Sportlerinnen zu nehmen. Womit Schulte-Frei bei den vielschichtigen Ursachen für die Inkontinenz angekommen ist: "Wir haben es hier mit einem Dreiklang aus körperlichen Gegebenheiten in Verbindung mit Belastungen bei bestimmten Sportarten, hormonellen Bedingungen und psychischen Voraussetzungen zu tun." Bei den körperlichen Voraussetzungen spielen nicht etwa gynäkologisch-urologische Aspekte eine Rolle, in dieser Hinsicht sind die Athletinnen vollkommen gesund.

Vielmehr sorgt etwa starkes Untergewicht dafür, dass auch die Beckenbodenmuskulatur geschwächt ist. Manche Sportlerinnen treiben es mit dem Abnehmen so weit, dass der Körper nur noch auf Überleben programmiert ist und die Regel für lange Zeit - teilweise über mehrere Jahre - ausbleibt. Dafür wiederum ist meistens ein ungesunder Leistungs- beziehungsweise Erfolgsdruck verantwortlich, der häufig genug auch von außen kommt. Verbunden mit hohen biomechanischen Belastungen ist dann Inkontinenz die fast schon logische Konsequenz.

Die Beanspruchungen treten vor allem in Sportarten mit vielen Sprungelementen auf: Leichtathletik, Volleyball, Handball oder Basketball sind Beispiele. Kritisch wird es bei übertriebenem Training und gleichzeitiger Vernachlässigung der Beckenbodenmuskulatur. "Grundsätzlich ist nämlich der harte Boden bei diesen Sportarten nicht das Problem. Der Aufprall setzt wichtige Reize für die Ausbildung der Muskulatur. Deshalb sieht man heute auch das früher so verpönte Joggen in einem anderen, positiveren Licht", sagt Schulte-Frei. Tatsächlich gibt es die meisten Betroffenen beim Trampolinspringen: Der weiche, nachgebende Untergrund ist Gift für die Beckenbodenmuskulatur.

08.10.2019 DGA | Quelle: Hochschule Fresenius (news aktuell)



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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.